Herzlich willkommen auf der Seite des Umweltteams!

Nächstes Treffen für alle Interessierten: Dienstag, 4. Oktober 2016 19.30 im Gruppenraum 2 (Keller)


ICH GLAUBE AN GOTT, DEN SCHÖPFER DES HIMMELS UND DER ERDE

Die Sorge um die Erhaltung der natürlichen Lebensräume, der Schutz der Artenvielfalt und der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen der Erde gehören zum Grundauftrag aller Christen. Schöpfungsverantwortung ist eine pastorale Aufgabe und integraler Bestandteil kirchlichen Lebens. Was wir einkaufen, womit wir heizen, welche Verkehrsmittel wir wählen - diese Entscheidungen sind nicht beliebig zu treffen, sondern Teil der Suche nach Gerechtigkeit und Frieden. Wir wollen als Pfarrgemeinde nicht nur von anderen einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Schöpfung fordern, sondern selber Zeichen setzen und uns glaubwürdig für eine bessere Welt einsetzen. Darum gibt es seit Juni 2008 ein Umweltteam in unserer Pfarre.


Die Wiener Stadtrandpfarre Cyrill und Method war am 1. Oktober 2010 die erste Pfarre Österreichs, die ins offizielle EMAS-Register der Republik Österreich aufgenommen wurde. „Damit erfüllt die Pfarre die höchsten Umweltstandards innerhalb der EU", freut sich Markus Gerhartinger, Umweltreferent der Erzdiözese Wien, der das Umweltmanagementsystem in der Pfarre Cyrill & Method implementiert hat.(Quelle: Pressemeldung)


Ihnen ist der verantwortungsvolle Umgang mit der Schöpfung auch wichtig – dann melden sie ihr Interesse im Pfarrbüro oder direkt bei Michael Rautek beim Pfarrkaffee nach der Sonntagsmesse.

Wir freuen uns auf ihre/deine Unterstützung! Interessierte sind herzlich willkommen!





Helfen auch sie mit, auf die Umwelt zu achten! Kaufen sie fair gehandelte Produkte, Produkte aus ihrer Region, backen sie selbst einen Kuchen (und bringen ihn gerne zum Pfarrkaffee mit), kochen sie mit frischen Produkten - so sparen sie va. Verpackung und Transportwege und damit auch große Mengen an CO2. Trennen sie ihren Müll, lüften sie stoßweise, wenn sie heizen, verwenden sie energiesparende Lampen und aufladbare Batterien, fahren sie umweltbewusst UND tun sie das nicht nur zu Hause, sondern auch in und für die Pfarre!


Wir wollen auch in den nächsten Jahren bewusste Aktionen zur Schöpfungsverantwortung setzen. 

Zusätzliche Fahrradständer wurden 2014 montiert und die bereits bekannten Mehrwegbecher kommen immer öfter zum Einsatz. 

Viele Kleinigkeiten sollen ein GANZES ergeben. Gemeinsam - zu mehr Umweltbewusstsein!


In Kürze erhält die Pfarre wieder das EMAS Gütesiegel. Das externe Audit (Kontrolle) fand Ende Februar statt. Gemeinsam präsentierten wir die Pfarre und ihre Aktionen und den damit verbundenen Auftrag auf Gottes Schöpfung zu achten.

Das Hauptziel in den nächsten Jahren wird die Bewusstseinsbildung aller sein. Nur gemeinsam können wir unsere Umwelt schonen und verantwortungsvoll mit ihr umgehen.



DANKE für ihre Unterstützung im täglich bewussten Handeln!


Ihr Umweltteam




UMWELTMANAGMENT FÜR UNSERE PFARRE
(EMAS Prozess)

Umwelterklärung-2012.pdf

Pressemeldung zu unserer Zertifizierung

Am 13. März 2013 wurde Kardinal Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt.

Wir freuen uns sehr, dass er als Papst Franziskus bei seinem Amtsantritt auch über die Schöpfung gepredigt hat. (Pressemeldung UMB, Erzdiözese Wien, 2013)

 

1.Es gibt noch andere schwache und schutz­lose Wesen, die wirtschaftlichen Interessen oder einer wahllosen Ausnutzung auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Ich beziehe mich auf die Gesamtheit der Schöpfung. Wir sind als Men­schen nicht bloß Nutznießer, sondern Hüter der anderen Geschöpfe. Durch unsere Leiblichkeit hat Gott uns so eng mit der Welt, die uns umgibt, verbunden, dass die Desertifikation des Bodens so etwas wie eine Krankheit für jeden Einzelnen ist, und wir können das Aussterben einer Art be­klagen, als wäre es eine Verstümmelung. Lassen wir nicht zu, dass an unserem Weg Zeichen der Zerstörung und des Todes zurückbleiben, die unserem Leben und dem der kommenden Gene­rationen schaden.177 In diesem Sinne mache ich mir die schöne und prophetische Klage zu Eigen, die vor einigen Jahren die Bischöfe der Philippinen geäußert haben: »Eine unglaubliche Vielfalt von Insekten lebte im Wald, und sie waren mit jeder Art von eigenen Aufgaben betraut […] Die Vögel flogen in der Luft, ihre glänzenden Federn und ihre verschiedenen Gesänge ergänzten das Grün der Wälder mit Farbe und Melodien […] Gott wollte diese Erde für uns, seine besonderen Geschöpfe, aber nicht, damit wir sie zerstören und in eine Wüstenlandschaft verwandeln könn­ten […] Nach einer einzigen Regennacht schau auf die schokoladen-braunen Flüsse in deiner Umgebung und erinnere dich, dass sie das leben­dige Blut der Erde zum Meer tragen […] Wie können die Fische in Abwasserkanälen wie dem Pasig und vielen anderen Flüssen schwimmen, die wir verseucht haben? Wer hat die wunderba­re Meereswelt in leb- und farblose Unterwasser-Friedhöfe verwandelt?«178

 

Klein aber stark in der Liebe Gottes wie der heilige Franziskus, sind wir als Christen alle berufen, uns der Schwäche des Volkes und der Welt, in der wir leben, anzunehmen.