17. Dezember 2017 – 3. Adventsonntag (Lesejahr B) 

 

1. Lesung:                  aus dem BuchJesaja / Jes 61, 1-2a.10-11 

Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn

Wenn der Geist Gottes über einen Propheten kommt, ist das wie eine Salbung, eine Weihe für einen Dienst, der ihm aufgetragen wird: Gottes Wort in die Welt hinein zu sagen. – Die Worte am Anfang der heutigen Lesung hat Jesus auf sich selbst bezogen (Lk 4, 18-19; Jes 61, 1-2). Er ist der Gesalbte Gottes, der „Christus“, mehr und anders als alle Propheten. Sein Wort vom Reich Gottes ist Frohe Botschaft, Gute Nachricht - für die Armen.

2. Lesung:                  aus dem 1. Brief an die Thessalonicher / 1 Thess 5, 16- 

Der Gott des Friedens bewahre euren Geist, eure    24 Seele und euren Leib, damit ihr ohne Tadel seid, wenn der Herr kommt

Als Christen leben wir mit voller Verantwortung in unserem Jahrhundert, in unserer gegenwärtigen Welt. In dieser Welt ist die christliche Gemeinde der Ort des Glaubens und der Hoffnung, des Gebets und der Freude. Der Geist Gottes macht uns fähig die Gegenwart zu verstehen und verantwortlich auf die Zukunft hin zu leben, auf „den Tag der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus“.

Evangelium:      aus dem Evangelium nach Johannes / Joh 1, 6-8.19-28 

Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt

 

Die Propheten des Alten Bundes haben Gottes Geist und Gottes Wort empfangen. Der Letzte von ihnen, Johannes der Täufer, steht an der Schwelle des Neuen Bundes. Er ist die Stimme, die in der Wüste ruft; er bereitet den Weg für den Größeren, der nach ihm kommt.

 

Der Mensch fragt nach dem Sinn und sehnt sich nach Glück. Sein Herz ist unruhig, bis es seinen Ort, das Ziel seiner Sehnsucht, erreicht hat. Sehnsucht nach Gott ist Sehnsucht nach Frieden und Freude, nach der Fülle. Nicht Sehnsucht nach dieser oder jener Gabe Gottes; sondern nach ihm selbst, dem lebendigen Gott.

 

Heilen, deren Herz zerbrochen ist

Die Qualität einer Gemeinschaft erkennt man daran, dass sie Menschen einen Platz gibt, die leiden, die Probleme haben – nicht nur für die „Starken“ da ist.

Schauen wir von den Problemen anderer weg? Wie gehen wir damit um, wenn wir bemerken, dass jemand traurig, einsam, krank … ist? Gehen wir bewusst auf Menschen zu, die ängstlich, schüchtern, … sind? Wie können wir sie „heilen“? Was brauchen sie?